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GESCHICHTE DES FSV 1921 BAD ORB e.V.



Am 1. August 1921 wurde der Verein von Josef Nix, Ernst Nix, Willi Nix, Rudi Pfeifer, Albert Pfeifer, Eugen Walter, Otto Prähler und Heini Wolf unter dem Namen „Jugend-Sport-Verein 1921 Bad Orb“ gegründet. Bis Jahresende zählte man bereits 30 Mitglieder. 1923 wurde der Verein dann in „Sport-Verein 1921 Bad Orb“ umbenannt. In der Saison 1924/25 durfte die junge Mannschaft erstmals um Punkte spielen. Zur Überraschung aller konnte man auf Anhieb die Meisterschaft in der C-Klasse Kinzigtal erringen. Im Jahr 1925 wurde auch der heutige Sportplatz in der Au in Eigenarbeit durch die Mitglieder angelegt. In der Saison 1928/29 folgte dann die Meisterschaft der B-Klasse und der Damit verbundene Aufstieg in die A-Klasse Gelnhausen. Im Jahr 1932/33 konnte man in dieser Klasse die erste Meisterschaft erringen. Durch Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ruhte der Spielbetrieb in Bad Orb.
 
Am 06.10.1945 wurde man der „Turn- und Sportvereinigung Bad Orb“ angeschlossen und konnte den Spielbetrieb wieder aufnehmen. In der Saison 1946/47 konnte man sogleich die Meisterschaft in der B-Klasse erringen, doch in dieser Zeit avancierte der Verein zur „Fahrstuhlmannschaft“ 1947/48 Abstieg in die B-Klasse, 1948/49 Aufstieg in die A-Klasse.
 
Am 1. August 1950 wurde die Turn- und Sportvereinigung Bad Orb aufgelöst und der Verein erhielt seinen heutigen Namen „Fußball-Sport-Verein 1921 Bad Orb e.V.“
 
Den ersten größeren Erfolg konnte man in der Saison 1954/55 feiern. Durch die Meisterschaft in der A-Liga Gelnhausen, stieg man in die Zweiter Amateurliga Frankfurt auf. Allerdings musste man nach nur einem Jahr wieder in die A-Klasse Gelnhausen absteigen. Doch der tiefe Fall blieb aus und man spielte bis zum Abstieg in der Saison 1963/64 durchgängig in der A-Klasse Gelnhausen. In den 60er Jahren machte der FSV seinem ehemaligen Ruf als „Fahrstuhlmannschaft“ erneut alle Ehre:
1964/65 Aufstieg in die A-Liga, 1966/67 Abstieg in die B-Liga, 1967/68 Aufstieg in die A-Liga, 1968/69 Abstieg in die B-Liga. Im Jubiläumsjahr 1970/71 verpasste man mit dem zweiten Platz in der B-Liga nur denkbar knapp den Aufstieg.
 
Doch nur ein Jahr später sollte der Höhenflug der „goldenen 70er Jahre“ beginnen. In der Saison 1971/72 wurde man mit 41-3 Punkten und 123:12 Toren ganz souverän Meister der B-Liga Gelnhausen. Beste Torschützen waren Friedrich Zeller (45 Tore) und Rudi Kolitsch (30). Zudem kam im Jahr 1972 kam ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte hinzu. In diesem Jahr konnte das heutige Sportheim fertiggestellt werden. Es wurde zwischen 1970 und 1972 in Eigenleistung der Mitglieder erbaut. Nach drei Jahren in der A-Liga Gelnhausen konnte man in der Saison 1974/75 endlich die Meisterschaft erringen und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga Frankfurt.
 
Nachdem sich die Mannschaft zwei Jahre in der neuen Klasse akklimatisiert hatte, gelang in der Saison 1977/78 der ganz große Wurf. Als Zweitplatzierter hinter den Amateuren von Kickers Offenbach gelang der Aufstieg in die Landesliga Süd. Außerdem konnte man im Jahr 1977 den wohl bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern: Die Qualifikation für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal! Leider musste man auswärts beim VfL Wolfsburg antreten und verlor trotz der Unterstützung von 800 mitgereisten Fans und einer 1:0-Führung durch Norbert Hartmann am Ende mit 1:3.
 
Mit der Saison 1978/79 begann das Abenteuer Landesliga für den FSV, konnte man im ersten Jahr noch den Klassenerhalt feiern stieg man in der Saison 1979/80 nach nur zwei Jahren wieder ab. Doch in der Saison 1980/81 konnte der direkte Wiederaufstieg durch die Meisterschaft in der Bezirksliga Frankfurt unter Dach und Fach gebracht werden.
 
Es folgte eine sehr erfolgreiche Zeit in der Landesliga Hessen Süd. Von 1981 bis 1987 spielte man ununterbrochen in Hessens zweithöchster Spielklasse. In diesen Jahren trugen Top-Spieler wie Thomas Back, Siggi Zeus, Udo Rütten, Reinhold Jessl, Helmut Dauth und Waldemar Muder. Die Beste Platzierung erreichte man in der Saison 1981/82 als man einen sehr guten vierten Platz belegte.
 
Nach dem Abstieg in der Saison 1986/87, verabschiedete sich der FSV zunächst für 14 Jahre aus der Landesliga.
 
Von1987 bis 1997 spielte der FSV dann in der Bezirksoberliga Frankfurt/Ost. In diesen erfolgreichen Jahren trugen zahlreiche Ausnahmespieler Spieler z.B. wie Rainer Krieg, Ljubio Miloloza, Matthias, Michael und Rainer Weisbecker, Markus Müller, Carsten Höf oder Michael Schubert das FSV-Trikot. In der Saison 1996/97 lief vieles nicht rund um die Kicker aus der Au und am Saisonende musste man erstmals seit 1977 und 20 Jahren höherklassigen Fußballs wieder in die Bezirksliga Gelnhausen absteigen. Doch gleich im ersten Jahr, 1997/98, konnte in einer extrem spannenden Saison und einem Kopf an Kopf Rennen mit dem FC Germania Wächtersbach konnte unter anderem dank des Traumsturms Schubert/Knauf (zusammen 61 Tore in dieser Saison) die Meisterschaft in der Bezirksliga am letzten Spieltag perfekt gemacht werden und den damit verbundene Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga gefeiert werden. In der Bezirksoberliga fühlte man sich schnell wieder heimisch und belegte in den folgenden zwei Jahren vordere Plätze. In der Saison 2000/2001 war es dann soweit, nach einer ganz starken Saison konnte man am Ende mit 13 Punkten Vorsprung die Meisterschaft in der Bezirksoberliga erringen und zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in Landesliga bejubeln. Und es gab gleich doppelten Grund zu feiern, 2000/2001 spielte die 2. Mannschaft erstmals in der Kreisliga B Gelnhausen um Punkte und gleich im ersten Jahr schaffte die Mannschaft mit einem hervorragenden dritten Platz den Aufstieg in die Kreisliga A Gelnhausen.
 
Von 2001 bis 2005 spielte man nun 4 weitere Jahre in der Landesliga Süd, ehe in der Saison 2004/05 der Abstieg nicht mehr zu verhindern war. Zu den herausragenden Spielern dieser Zeit gehört unter anderem Holger Haberkorn, Sascha Maul, Roberto Manega und Andreas Stürz. Die 2. Mannschaft war zwischenzeitlich nach nur zwei Jahren A-Liga wieder in die Kreisliga B Gelnhausen abgestiegen.
 
Nach dem Landesliga-Abstieg versuchte man wieder in der Bezirksoberliga Fuß zu fassen. Die gelang zunächst doch nach der Saison 2006/07 musste die Vereinsführung einen sehr schweren Schritt beschließen: Nach der Saison zog man die 1. Mannschaft aus finanziellen Gründen freiwillig in die Kreisliga A Gelnhausen zurück um einen Neuaufbau mit eigenen jungen Spielern zu beginnen.
 
Die junge Mannschaft fand relativ schnell zusammen so dass am Saisonende die Aufstiegsrelegation erreicht wurde. Hier konnte man Germania Wächtersbach mit 4:1 und 5:0 regelrecht vom Platz fegen und den Aufstieg in die Bezirksliga Gelnhausen bejubeln. Auch die 2. Mannschaft hatte wieder Grund zum Feiern, aufgrund des großen personellen Aderlasses konnte sich die Mannschaft gerade so in die Abstiegsrelegation retten. Gegen den C-Liga-Vertreter, SG Horbach/Neueses II, konnte man sich in zwei sehr spannenden spielen mit 2:1 und 1:0 durchsetzen und so den Klassenerhalt in der Kreisliga B feiern.
 
Seit der Saison 2008/09 spielt unsere 1. Mannschaft in der Bezirksliga Gelnhausen. Die zweite Mannschaft spielt nach wie vor in der Kreisliga B Gelnhausen, auch wenn sie in der Saison 2012/13 den Abstieg erneut erst in der Relegation durch zwei Spiele (2:0 und 1:1) gegen Melitia Roth II verhindern konnte.
 
In 92 jährigen Vereinsgeschichte konnte man so einige Höhen und Tiefen erleben. Meisterschaften, Auf- und Abstiege stehen zu Buche. Der Spieler mit den meisten Einsätzen für den FSV ist Matthias Weisbecker der es von 1977 bis 2012 auf 962 Spiele gebracht hat. Bester Torschütze ist Michael Schubert der in 516 Spielen 309 Tore erzielen konnte.

CHRONIK VON 1921 BIS 1980
60 JAHRE FSV BAD ORB



 

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